Vom Gletscher zur Donau, im Viertelstundentakt.
Die Ager bei Dürnau hat 16,8 Grad, der Inn bei Landeck Perjen 6,2. Jede Stelle mit Pegel, viele mit Abfluss, weil in Österreich das Gebirge mitfließt.
6 Hydrographien, eine Leiste
Sechs Flüsse, ein Blick
Der Inn wird auf 300 Kilometern 4 Grad wärmer
Von Landeck durchs Inntal bis Schärding an der bayerischen Grenze, alle Stellen von heute in Fließrichtung. Gletscherwasser bleibt lange kalt, erst in Oberösterreich wird der Inn ein Fluss zum Baden.
Warm heißt nicht sicher
Ein Fluss mit Niedrigwasser fließt langsam und wärmt sich auf, bei Hochwasser reißt er. Pegel und Abfluss stehen deshalb neben jeder Temperatur, mit der Messzeit der Station.
Fünf Hydrographien, ein Takt
Die hydrographischen Dienste der Länder messen Wassertemperatur, Pegel und Abfluss an ihren Flüssen im Viertelstundentakt: Oberösterreich vom Inn bis zur Enns, Niederösterreich mit der Donau, Tirol vom Lech bis zur Isel, Vorarlberg mit Ill und Bregenzerach, Salzburg an der Salzach. BrrChecker holt alle Werte laufend ab und nennt zu jedem die Messzeit.
Österreichs Flüsse kommen aus dem Gebirge: Schmelz- und Quellwasser halten Inn, Salzach und Enns auch im Hochsommer kalt, und ein Gewitter in den Bergen lässt den Pegel binnen Stunden steigen. BrrChecker zeigt Temperatur und Pegel, nicht ob eine Stelle sicher ist. Nie bei Hochwasser, nie an Wehren, nie allein.
316 Stellen, nach Fluss sortiert
Donau 10 Stellen
Traun 7 Stellen
Inn 6 Stellen
Steyr 5 Stellen
Ager 4 Stellen
Bregenzerach 4 Stellen
Isel 4 Stellen
Trattnach 4 Stellen
Weitere Flüsse und Bäche 263 Stellen
204 Flüsse mit eigener Seite
Jedes gemessene Gewässer hat eine Seite mit allen Messstellen, Verlauf und Nachbarn. Die 30 mit den meisten Messstellen:
Warum sind Österreichs Flüsse so kalt?
Viele kommen direkt aus den Bergen: Schmelz- und Quellwasser halten Inn, Salzach & Co. auch im Hochsommer oft unter 15 Grad. Umso wertvoller die Ausnahmen — gerade ist Ager bei Dürnau mit 16,8 °C der wärmste gemessene Fluss.
Was gilt beim Flussbaden in Österreich?
Baden im Fluss heißt: Strömung ernst nehmen. Nie bei Hochwasser oder trübem Wasser, Wehre und Buhnen weiträumig meiden, nur an ruhigen Abschnitten mit klarem Ausstieg — und nie allein.
Woher kommen diese Werte?
Von den hydrographischen Diensten der Bundesländer, viele im 15-Minuten-Takt — jede Zahl mit Messzeit, keine Schätzung.
Erst checken, dann baden.
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